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Open-Air-Kino in Hallerndorf: ‚Tschick‘ angetrieben durch Pedalkraft für den Klimaschutz
Auch Landtagskandidat Richard Schmidt tritt in die Pedale

Beim jüngsten Open-Air-Kino in Hallerndorf wurde Unterhaltung mit Nachhaltigkeit vereint. Statt herkömmlicher Energiequellen erweckte Pedalkraft den Film ‚Tschick‘ zum Leben. Ein innovativer Ansatz, der zeigt, wie Klimaschutz und Gemeinschaft in kreativer Harmonie verschmelzen können.

Ein besonderer Filmabend in Hallerndorf

Hallerndorfs Open-Air-Kino bot Besuchern ein einzigartiges Erlebnis: Unter freiem Himmel wurde der beliebte Film „Tschick“ gezeigt, jedoch nicht durch herkömmlichen Strom, sondern angetrieben durch Fahrradpedalkraft. Trotz anfänglichem Regen bereitete die Atmosphäre eine perfekte Kulisse für einen Filmabend im Freien.

Klimaschutz trifft Unterhaltung

Das Klimanetzwerk Hallerndorf stellte mit dieser Vorführung eindrucksvoll unter Beweis, wie Unterhaltung und nachhaltige Energiekonzepte verschmelzen können. Die Zuschauer wurden nicht nur zu Beobachtern, sondern aktiven Teilnehmern, die durch eigene Muskelkraft den Film antrieben.

Landtagskandidat beeindruckt von lokalem Engagement

Zu den Gästen zählte der SPD-Landtagskandidat Richard Schmidt, der ebenso in die Pedale trat. Seine Teilnahme unterstreicht die Wichtigkeit von Klimaschutz und nachhaltigen Initiativen in der Region.

Radinfrastruktur: Ein Schlüssel zu nachhaltiger Mobilität

Der kreative Einsatz von Pedalkraft beim Open-Air-Kino in Hallerndorf unterstreicht nicht nur die Möglichkeit, erneuerbare Energien in alltäglichen Aktivitäten zu integrieren, sondern hebt auch die größere Bedeutung des Fahrradfahrens in der heutigen Gesellschaft hervor. Fahrradfahren ist nicht nur eine Form der Erholung oder sportlichen Betätigung, sondern in vielen Städten und Gemeinden eine ernsthafte und nachhaltige Transportalternative.

Allerdings kann das volle Potenzial des Radfahrens nur dann wirklich ausgeschöpft werden, wenn die notwendige Infrastruktur vorhanden ist. Ein gut ausgebautes, sicheres und leicht zugängliches Radwegenetzwerk fördert nicht nur die aktive Mobilität, sondern trägt auch wesentlich dazu bei, den CO2-Fußabdruck von Städten und Gemeinden zu reduzieren. Zudem werden Straßen entlastet und der Verkehrsfluss verbessert.

Landtagskandidat Richard Schmidt betont die Notwendigkeit, das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel im Landkreis Forchheim attraktiver und sicherer zu machen. Er äußert sich klar zur Thematik: „Im Landkreis Forchheim müssen wir dafür sorgen, dass das Fahrrad nicht nur als Freizeitgerät, sondern vor allem als alltägliches, sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen wird. Es ist essenziell, dass wir unsere Radwege ausbauen, gefährliche Kreuzungen entschärfen und so das Radfahren für alle Altersgruppen attraktiver gestalten. Mit einer gezielten Ausrichtung auf eine fahrradfreundliche Infrastruktur können wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in unserer Region leisten.“

Fazit: Kreativität und Nachhaltigkeit in Hallerndorf

Hallerndorfs Open-Air-Kino-Event war ein Paradebeispiel für Gemeinschaft, Innovation und Klimaschutz. Solche Events erhöhen nicht nur das Bewusstsein für umweltfreundliche Alternativen, sondern bieten auch unvergessliche Erlebnisse für die Gemeinschaft.

Politische Visionen für Bayern: Landtagskandidat Richard Schmidt spricht mit der KAB Bamberg

Im Interview mit der KAB Bamberg eröffnet Landtagskandidat Richard Schmidt einen Einblick in seine politischen Visionen. Geführt von KAB-Geschäftsführer Ralph Korschinsky, wurden Themen wie Gesundheit, Arbeitszeitgestaltung, sozialökologische Transformation und erneuerbare Energien diskutiert.

Schmidt setzt sich für eine flächendeckende Grundversorgung im Gesundheitswesen ein, insbesondere in ländlichen Gebieten. Sein Engagement gilt besonders dem Erhalt und der Modernisierung des Krankenhausstandorts in Ebermannstadt.

Ein weiteres Gesprächsthema war die Problematik des Fallpauschalen-Systems. Schmidt sieht die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt und fordert eine Reform des Gesundheitssystems, um die Kommerzialisierung zu reduzieren.

Im Hinblick auf Arbeitszeitgestaltung und Arbeitnehmerrechte, setzt sich Schmidt für den Erhalt der bestehenden Regelungen und, wo es möglich ist, einen freien Sonntag als wichtigen Erholungstag ein.

Nicht zuletzt betont er die Notwendigkeit einer sozialökologischen Transformation und des Ausbaus erneuerbarer Energien. Die Nutzung vorhandener Potenziale und die Förderung von Bildung und Qualifizierung sind Schlüssel für eine nachhaltige Arbeitswelt.

Das Interview zeigt Schmidts klare politische Positionen und sein Engagement für eine soziale und nachhaltige Zukunft Bayerns.

 

 

Neuwahlen: SPD Oberhaid bestätigt Vorstandschaft
Übergabe der Willy-Brandt-Medaille an Karl Stretz durch Bürgermeister Carsten Joneitis (li) und Vors. Claus Reinhardt

Der SPD-Ortsverein Oberhaid setzt auf Kontinuität: Bei der Jahreshauptversammlung wird Claus Reinhardt, seit 25 Jahren Vorsitzender im Amt, einstimmig bestätigt und ist dabei weiterhin als Schriftführer auch für die Pressearbeit verantwortlich. Ihm zur Seite stehen – ebenfalls unverändert – Bürgermeister Carsten Joneitis und Thomas Jeltsch als seine Stellvertreter sowie Stefanie Stretz-Jeltsch als Kassiererin. Als Revisoren wurden Barbara Botlik und Klaus Millich gewählt. 

Höhepunkt des Abends war die Ehrung des SPD-Urgesteins Karl Stretz. Seit 1958 Mitglied, Vorsitzender, 30 Jahre Gemeinderat und Träger des Ehrenrings der Gemeinde wurde mit der höchsten Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland gekürt. Der Ehrenvorsitzende des Ortsvereins erhielt die Willy-Brandt-Medaille. Dazu der alte und neue OV-Chef in seiner Laudatio: „Du verkörperst in besonderer Weise unsere sozialdemokratischen Ideale. Deine Verbundenheit und Verdienste um die Partei sind beispielhaft. Wir sind stolz, Dich in unserer Mitte zu wissen.“ 

An der Veranstaltung nahm auch Eva Jutzler als SPD-Kreisvorsitzende Bamberg-Stadt und Landtagskandidatin für die Wahl am 8. Oktober teil. Gemeinsam mit Bürgermeister Joneitis, Direktkandidat für den Bezirkstag, erläuterten beide ihre politischen Ziele. In der anschließenden Aussprache standen bundespolitische Themen im Vordergrund:

SPD-Rückenwind für Sanierung des Pumpspeicherkraftwerks Happurg

Die Energiewende erfolgreich zu stemmen ist eine der größten Aufgaben dieser Zeit, und dafür bedarf es mehr als nur den reinen Ausbau der Erzeugungskapazitäten. Um eine stabile Netzfrequenz zu gewährleisten, müssen ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung stehen, potenzielle Lastspitzen zu glätten und flexibel auf die Anforderungen zuverlässiger Stromversorgung reagieren zu können. Ein essenzieller Faktor: Die Speicherung von Energie.

Größtes Pumpspeicherkraftwerk Bayerns liegt im Nürnberger Land und ist seit Jahren außer Betrieb

Hinsichtlich dieser Aufgabe bietet das Pumpspeicherkraftwerk Happurg im Nürnberger Land großes Potenzial. Das Kraftwerk mit einer Leistung von 160 Megawatt hat eine Fallhöhe von 209 m und kann im Oberbecken Wasser mit einer Energie für rund 850 Megawattstunden Strom speichern und ist damit die größte Anlage dieser Art in Bayern.  Wegen punktueller Schäden in der Sohle des Oberbeckens wurde die Anlage 2011 aus Sicherheitsgründen stillgelegt. Lange Zeit war eine Rehabilitierung, die mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen am Oberbecken verbunden ist, aufgrund der Marktverhältnisse wirtschaftlich nicht darstellbar. Mit den geänderten Anforderungen der Stromversorgung startete die Betreiberfirma Uniper mit der Planung der Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks.

SPD Landtagskandidat Richard Schmidt spricht sich für die Sanierung aus

Unterstützung für dieses Projekt kommt nun von der SPD: Richard Schmidt, Landtagskandidat der SPD für den Kreis Forchheim besuchte gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Jan Plobner die Anlage am Happurger Stausee. Bei einem Treffen mit Betriebsmeister Karl-Heinz Meixner und Jürgen Damm, dem Leiter der Kraftwerksgruppe Pumpspeicherkraftwerke der Firma Uniper, konnten sich die Besucher über den Stand des Vorhabens, die Hürden der Sanierung sowie die Potenziale der Anlage austauschen.

Gemeinsam vor Ort in Forchheim - diskutieren Sie mit MdB Andreas Schwarz !

Das erste Jahr der Ampel-Koalition war geprägt von Krisenbewältigung. „Dennoch haben wir zentrale Projekte aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, mit denen wir den sozialen Zusammenhalt stärken, neue Chancen schaffen und damit die Zukunft fest im Blick haben“, betont der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz.

„Wir haben den Mindestlohn und das Kindergeld erhöht, das Bürgergeld eingeführt, das Wohngeld reformiert und wir haben die Energiewende in rasantem Tempo gestaltet. Wir stellen die Weichen für die Zukunft, gestalten die sozial-ökologische Transformation und achten darauf, dass es dabei gerecht zugeht. Wir wollen den Weg hin zur Klimaneutralität konsequent weitergehen, gute Arbeit ermöglichen, soziale Sicherheit schaffen, eine moderne Wirtschaftspolitik mit einer starken Industrie organisieren und nicht zuletzt das Fundament für ein gutes Leben legen.