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Dr. Angelika Limmer verabschiedet - März 2009

Mit einem Empfang im Gößweinsteiner Pfarrheim dankte die Forchheimer Kreis-SPD Angelika Limmer für deren 13-jähriges parteipolitisches Engagement. Die SPD-Politikerin zog nach Erlangen und musste deshalb in Oberfranken ihre Ämter niederlegen.

Vizelandrat Georg Lang, SPD-Europakandidat Carlo Stauch, Angelika Limmer, SPD-Kreisvorsitzender Reiner Büttner, SPD-Bundestagsabgeordnete Anette Kramme und Vizelandrat Edgar Büttner (v.l.) bei der Verabschiedung der SPD-Politikerin Angelika Limmer. Foto: Weichert

„Eigentlich ist es kein Grund zum Feiern, eher eine traurige Erfahrung“, sagte SPD-Kreisvorsitzender Reiner Büttner beim Abschieds-Empfang für Angelika Limmer (SPD) im Pfarrheim von Gößweinstein (Landkreis Forchheim). Da Limmer aus beruflichen Gründen nach Erlangen zog, musste sie im Landkreis Forchheim ihre politischen Ämter niederlegen. Einer ihrer Weggefährten, mit dem sie in Gößweinstein als Zweite Bürgermeisterin eng zusammenarbeitete, ist Bürgermeister Georg Lang (CSU).

„Die Art und Weise, wie sie Politik gemacht hat, war wohltuend“, sagte Lang, der in seiner Eigenschaft als Vizelandrat Angelika Limmer eine von Landrat Reinhardt Glauber unterschriebene Urkunde als Anerkennung für Limmers 13-jähriges Wirken als Kreisrätin überreichte. Fairness und das menschliche Miteinander standen bei Limmer immer im Vordergrund ihres politischen Handelns. Ihr Umgang mit dem politischen Gegner habe zu einem Wandel geführt, besonders in Gößweinstein. Gekommen waren zahlreiche Bürgermeister sowie Gemeinde- und Kreisräte, auch von der CSU und den Freien Wählern.

Als Limmer 1980 nach Sattelmannsburg zog, begann ihre politische Karriere. Allerdings nicht sofort bei der SPD. Sie setzte sich für einen Kindergarten in Wichsenstein ein, wurde Elternbeiratsvorsitzende der Volksschule Gößweinstein. „Da wurde ich auf die junge Frau aufmerksam“, sagt der Gößweinsteiner SPD-Chef Georg Bauernschmidt. Doch Limmer hatte mit Parteipolitik nichts am Hut. Schließlich konnte sie Bauernschmidt aber doch für die SPD gewinnen.

1995 übernahm Limmer den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Gößweinstein, ein Jahr später kandidierte sie als Gößweinsteiner Bürgermeisterin und wurde in den Kreistag gewählt. Stolz sei die SPD auf sie gewesen, wurde sie doch bei der Gößweinsteiner Kommunalwahl „Stimmenkönigin“. Als sie 1996 Vizebürgermeisterin in Gößweinstein wurde, kannte sie keine Parteigrenzen. „Das ging soweit, dass wir sie schon manchmal etwas bremsen mussten“, so Bauernschmidt.

2001 zog Limmer nach Ebermannstadt. Auch dort war sie schnell im Stadtrat, blieb im Kreistag, wurde SPD-Fraktionvorsitzende, kandierte zweimal als Landrätin und einmal als Landtagsabgeordnete. Ihr Nachfolger als SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreis, Jürgen Kränzlein, formulierte : „Die Frau, die klug und gar nicht laut; wurde schnell des Lang Schorsch Braut. Ob schwarz, ob rot, ob frei: ich liebe alle Drei."

 

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